Am frühen Samstagmorgen starteten 16 Frauen zu unserer Bergturnfahrt in die Flumserberge. Bereits im Zug gab es den ersten Apero mit Wein und selbstgebackenem Speckzopf, gesponsert von den zwei Organisatorinnen. In Unterterzen ging es mit der Gondel weiter nach Flumserberg-Tannenboden, dann mit dem zweiten Gondeli auf den Maschgenkamm. Bei schönem Wetter nutzten die Frauen einen ersten Kaffeehalt, um sich für die bevorstehende Wanderung zu stärken und die Panoramasicht auf die Churfirsten, den Walensee, die Glarner Alpen und den Zürichsee zu geniessen.

Eine Gruppe wählte danach den gemütlichen Rundweg, die andere machte sich auf den Weg hinab nach Seeben-Tannenboden. Nach dem ersten Stopp wurden jedoch drei Wanderinnen vermisst. Kurz darauf stellte sich heraus, dass sie zwar rechts abgebogen waren, aber nicht ganz so weit rechts wie der Rest der Gruppe. Kein Grund zur Sorge - unten führten beide Wege wieder zusammen. Die eine Variante war einfach etwas spektakulärer als die andere. An einem gemütlichen Platz wurde danach Halt gemacht, um das mitgebrachte Essen zu geniessen. Dann ging es bergab weiter, stets mit herrlicher Aussicht. In Tannenboden schlossen sich die Gruppen wieder zusammen und es ging zum Hotel, wo das Nachtlager bezogen wurde. Nach einem feinen Nachtessen liessen die Turnerinnen den Abend noch in der Steinbockbar ausklingen.

Der folgende Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück. Auf dem Programm stand erneut eine Wanderung, diesmal zum Chrüz. Dort trennten sich die Frauen erneut. Ein Teil fuhr gemütlich mit dem Sessellift nach unten, andere wanderten zu Fuss talwärts, während die letzte Gruppe sich auf die Rodelbahn Floomzer wagte. Unten trafen sich alle wieder zum Mittagessen im Restaurant Alpkäserei.
Der Abschied rückte näher. Die Frauen machten sich auf den Heimweg. In Unterterzen nutzten einige den kurzen Aufenthalt für ein erfrischendes Bad im Walensee, während andere sich eine feine Glace gönnten. Die Heimfahrt nach Seengen begann dann mit einer leichten Aufregung. Im Zug stellte sich heraus, dass kein Wagen reserviert war und der Zug bereits sehr voll. Nach Rücksprache mit dem Kondukteur wurde der Fehler erkannt. Die Reservation war einen Tag zu früh erfolgt. Der Kondukteur zeigte zum Glück Verständnis, sodass die Rückfahrt in der ersten Klasse erfolgen durfte. So fand die zweitägige Bergturnfahrt doch einen ruhigen Abschluss.
Ein herzlicher Dank geht an Tina und Monika für die Organisation von den zwei unvergesslichen, lustigen und tollen Tage.