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Das Ziel der Turnfahrt des Frauenturnvereins Seengen war dieses Jahr Davos. Trotz früher Morgenstunde und eher trüben Wetteraussichten, trafen sich neun frohgelaunte Frauen  an der Bushaltestelle in Seengen. Mit Bus und Bahn ging es Richtung Bündnerland. Bei feinem Speckzopf, Schaumwein und immer wieder mal umsteigen, verging die Reise wie im Fluge. In Davos angekommen, machten wir uns erst mal auf den Weg zu unserer Unterkunft in die Jugendherberge, damit wir unser Gepäck deponieren konnten. Danach ging es mit der Parsennbahn bis zur Mittelstation. Leider tauchten wir damit direkt in den Nebel hinein. Darum stärkten wir uns erst einmal im Restaurant. Da der Wetterbericht leider keine Besserung versprach, beschlossen wir unser Programm umzustellen. Statt vom Rinerhorn ins Sertig-Dörfli zu wandern und anschliessend mit dem Trottinett zurückzufahren,  fuhren wir mit dem Postauto ins Sertigtal und machten uns zu Fuss auf den Weg zurück nach Davos. Der Weg schlängelte sich abwechslungsreich durch den Wald mit wenigen Höhenunterschieden und es fielen zum Glück auch nur wenige Tropfen Regen. Sogar eine Hängebrücke musste überquert werden, was alle mehr oder weniger mit Bravour überstanden. Nach zweieinhalbstündiger Wanderung machten wir einen Kaffeehalt um wieder zu Kräften zu kommen. Anschliessend nahmen die einen das Postauto zurück, während der Rest der Gruppe die letzte Etappe in Angriff nahm. Zum Nachtessen trafen sich dann alle wieder im Restaurant Dischma. Nach einem feinen Abendessen stiessen noch 2 weitere Frauen zu uns, die erst am Abend nachgereist waren. Somit waren wir komplett und gut gerüstet um das Nachtleben von Davos zu erkunden.

Nach einer kurzen aber ruhigen Nacht staunten wir beim Aufstehen nicht schlecht. Es fing an zu schneien und nach dem Morgenessen war alles weiss. Sieben wetterfeste Frauen machten sich aber trotzdem auf, über den Eichhörnchenweg, zur Schatzalp aufzusteigen. Leider liess sich kein einziges Eichhörnchen sehen. Wahrscheinlich dachten diese, es sei schon Winter. Oben angekommen, machten wir uns es im Restaurant gemütlich, in das auch die anderen inzwischen mit der Bahn angekommen waren. Mit der Schatzalpbahn ging es danach wieder runter ins Tal und mit einer Wanderung am Landwasser entlang zurück zum Bahnhof. Schon bald hiess es einsteigen und heimfahren. Es waren zwei lustige und unterhaltsame Tage, die wie im Fluge vorbei gingen.